Freitag, 23. September 2016

Ich war auch in Stuttgart beim Bloggertreffen

 Als aller erstes ganz lieben Dank für euer Interesse und die lieben Worte
zum roten Sofa mit den weißen Punkten.
Ihr habt mir viel Freude damit gemacht.
Zum heutigen Thema:
Vor einer Woche gings los auf große Fahrt.
Doreen kam schon Donnerstag zu mir,
damit wir genug Zeit zum Schwatzen hatten.

 
Freitag gings dann nach dem Frühstück ab auf die Autobahn.
Wir plauderten, hörten gute Musik und verpassten eine wichtige Abfahrt.
Trotzdem  kamen wir am späten Mittag 
locker und fröhlich in Stuttgart an.
Die liebe Heike und Bettina mit Mann 
waren schon da und empfingen uns so herzlich, 
als würden wir uns schon ewig kennen.
Nach und nach trudelten alle ein
und so kamen zusammen:
Nicht auf dem Bild sondern hinter den Kameras
 sind die Männer von Rosi, Marita, Ingrid und Bettina.
Später dazugestoßen sind Trixi mit Mann und Prachtbursche Bruno.

Mehr oder weniger bepackt mit unseren Wichtelgeschenken,
machten wir uns gegen 17.00 Uhr auf,
um in einem Rapunzelturm bei leckerem Essen,
guten Gesprächen und Geschenketausch 
einen schönen Abend zu verbringen.
Ist gelungen, liebe Heike! 


 
Ich hatte das große Glück von Christiane wunderbare Liebhaberstücke
geschenkt zu bekommen. 
Ich hatte das Los Nr.13, ab jetzt meine Glückszahl!


 Jeder hatte für die anderen auch noch ein liebevoll gewerkeltes 
oder zusammengestelltes Mitbringsel (zu neudeutsch Giveaway) dabei
und so hatte man auf dem Rückweg mindestens genau soviel zu schleppen,
wie hinwärts.

Mein Wichtelgeschenk bekam Annette,
der ich, glaub ich, auch eine große Freude machen konnte.
Ist ja nicht so einfach, wenn man nicht weiß,
wer die Beschenkte ist und alle handwerklich begabt sind.


Die Männer hatten auch ihren Spaß...

...und bereicherten unsere wilde Weiberhorde auf angenehmste Weise!

Zentraler Startpunkt war immer die Straßenbahnstation in der Nähe der JH
 

gegenüber ein Geldinstitut mit tiefsinnigen Sprüchen auf den Fenstern


Wer´s nicht lesen kann:
"Ein reicher Mann ist oft nur ein armer Mann mit sehr viel Geld."
Ist das nicht geschäftsschädigend?

- Blick Richtung Stadt, sieht ein bisschen aus wie San Fransisco-

 Hier sind fast alle Frauens beisammen, dazugestoßen sind noch Kerstin und Kerstin.
Mensch Naddel bist du sportlich,
hab ich aus meiner Ecke garnicht mitbekommen.

Nun folgen noch einige Impressionen aus der Stadt.





Und dann ging doch tatsächlich ein heimlicher Wunschtraum von mir in Erfüllung.
Wir wurden (zwar nicht über Nacht) in ein Stoff- und Kurzwarengeschäft eingeschlossen.



Der Inhaber erklärte uns auf entzückendstes Schwäbisch mit Fachwissen, Geduld und Hingabe
seine Waren und ich fand einiges,
was ich bisher nicht mal im Internet zu kaufen bekommen habe.

Leider verging die Zeit wie im Flug
und wir mussten zurück in die JH (nicht zu verwechseln mit JVA).
Dort erwarteten wir Birgit und Gitti vom Blickwinkl in Schwaz.
 Sie tauschten noch ihre Geschenke mit den beiden Kerstins aus
und hatten auch ganz süße Mitbringsel für uns dabei.

Nach einem kurzen Powernap
und Sichtung der Beute vom Vormittag,
hübschten wir uns auf,
denn das Theaterschiff am Neckar wartete.




Ich finde ja upcycelte Bauwerke total spannend,
schließlich wohne ich ja selbst in einem
und hab mich deshalb besonders gefreut.
Das Essen war jetzt nicht so der Brüller,
das Bierchen hat aber geschmeckt und das Stück "Ein Bett für Vier"
war auch sehr amüsant. 
Fotos von der Vorstellung duften wir ja nicht machen.


Also Heike, ich muss sagen,
das war wieder ein unvergessliches Wochenende
und ich hab es einmal mehr NICHT bereut, dabei gewesen zu sein.
Ich bin froh, dass du die Organisation auf dich genommen hast.
Ist nämlich ganz schön viel Arbeit.

Ein lieber Dank geht auch an Doreen,
die mich ganz selbstlos nach Stuttgart und zurückkutschiert hat.

Ein schönes Wochenende
und bis zum nächsten Mal an dieser Stelle.

Grit




Mittwoch, 14. September 2016

zaubern = improvisieren

noch ein letzter Post vorm großen Wochenende,
wer hätte das gedacht

 

Schon im Mai diesen Jahres wartete dieses Schätzchen eines Morgens am Straßenrand.
Offensichtlich über Jahre stiefmütterlich behandelt
(Wer macht denn sowas?!),
war das gute Stück abgeschrieben und sollte nun seinen letzten Gang antreten.
Und weil bei mir zaubern oft improvisieren heißt,
wozu ich keinerlei fachmännische Kenntnisse brauche,
hab ich mich da persönlich herausgefordert gefühlt.

Mit freundlicher Hilfe wurde es in den großen Schwarzen gewuchtet
und nach Hause gekarrt.
Bei näherer Inspektion dachte ich mir dann,
ujujui, ist vielleicht doch ne Nummer zu groß für dich. 
Deshalb stand es dann erstmal einige Zeit wie ein Häufchen Elend da.
Nach dem Urlaub ging ich dann frohen Mutes ans Werk.
Den Unterboden wieder fit zu machen,
war jetzt nicht das Problem.
Neue Gurte wurden gespannt...

...und grober robuster Stoff angetackert,
damit sich im Winter keine größeren Untermieter einnisten.
Es sollte nun mein neues Outdoorsofa werden,
nachdem die Bank an dieser Stelle dem Pilz zum Opfer fiel
und entsorgt werden musste.


Dann kam die eigentliche Herausforderung...


Nach langer Überlegung und einigem Experimentieren,
entschied ich mich dann, als neuen Bezug Wachstuch zu verwenden.
Der Samtstoff mit dem schönen Muster war total abgeranzt und porös.
Viel kosten dufte es auch nicht, der Finanzminister...


Das rote mit den weißen Punkten hatte ich als einziges noch 
in ausreichender Menge vorrätig.


Es war eine ganz schöne Friemelei bis zum Ende
und so einige Schweißperlen tropften mir von der Stirn.


Aber als ich fertig war,
hielt sich meine Begeisterung kaum in Grenzen
und alle Zweifel und Mühen waren vergessen.
Sogleich schwang ich meine schlappen Glieder hinauf 
und tupfte mir zufrieden die Stirn trocken.

Das Sofa an sich ist sehr bequem,
auch durch die hübschen runden Seitenlehnen.
Das Wachstuch allerdings klebt etwas beim Fläzen an der Haut
(zumindest bei den jetzigen Temperaturen).
Eine untergelegte Decke schafft aber Abhilfe.



Hier nochmal in Großaufnahme eines der süßen Beinchen mit der Rolle.
Als Abschlußkante hab ich eine Bommelborte angetackert.
Das Grundgerüst des Sofas besteht aus Holz,
deshalb konnte ich meinen Freund den Tacker 
zur Höchstform auflaufen lassen.
 
Und so sieht das Prachtstück in Richtung Hasenstall und Kinderhäuschen aus.

ein Schwenk nochmal in die andere Richtung

 

Und jeden Morgen, wenn ich oben aus dem Fenster schau,
strahlt es mir entgegen und bedankt sich,
dass ich es gerettet habe.
Da kann man nur gute Laune kriegen.

Professionelle Restauratoren würden sich wahrscheinlich die Haare raufen,
aber die lesen hier ja nicht mit...


Nicht vorenthalten möchte ich euch noch die aktuellste Bastelarbeit
mit meinen beiden Jüngsten.
Ich musste für die Schule etwas laminieren
und da kam mir diese spontane Idee.


Wir haben uns draußen schöne Blätter gesucht,
auf weißem Papier angeordnet und eingeschweißt.



Zur Runde zusammengeklebt und über ein Glas gestülpt,
ergibt das ganz wunderbare Windlichter.


Als Abschluß am oberen Rand macht sich eine Maskingtapeborte 
sehr gut. Hab ich jetzt leider nicht auf dem Foto.
Aber ihr habt ja Fantasie.

 
Hier das Exemplar meiner kleinen Zuckerschnute.
Sie hat aus Gräsern den Schriftzug A+M+P gelegt.
Und ein großes Herz darf auf keinem ihrer Werke fehlen.


Und als allerallerletztes Bild zeig ich euch noch
meinen neuen Zeitschriftenhalter,
den ich u.a. aus dem Rest des Tassenhalters hier gebogen habe.

Mir kamen noch ganz viele andere Ideen in den Kopf,
aber das zeig ich euch ein andermal.
Jetzt muss ich noch ein bisschen was für Stuttgart vorbereiten,
außerdem kommt morgen ganz lieber Besuch.
Ich werde berichten!
Bis dahin genießt die letzten Hitzetage
an einem schattigen Plätzchen mit kühlem Drink!

Grit