Sonntag, 27. Oktober 2013

BunBo oder Gartenhaus auf dem Wasser

Hallo ihr Lieben,

ich bin wieder da. Gestern bin ich mit meiner Familie von einer der schönsten und außergewöhnlichsten Urlaubstouren zurückgekehrt, die wir bis jetzt erlebt haben.


Das war der erste Anblick, der sich uns bot, als wir am Montag im "Aquacharter" in Plaue an der Havel ankamen. Sind sie nicht süß und so schön bunt.
Alles kleine Ferienhäuser, mit denen man übers Wasser schippern kann.


Ja, richtig gelesen, FERIENHÄUSER mit Veranda und Feuerstelle. Nur da, wo sich sonst der Rasen befindet, ist Wasser, soweit das Auge reicht. Im Haus befinden sich 2 geräumige Schlafzimmer, 1 Bad mit Dusche, Waschbecken und Toilette. Nein, man stößt sich nicht die Knie beim Benutzen an der Wand gegenüber. Es ist sogar für Rollstuhlfahrer geeignet. Außerdem gibt es noch einen Raum mit Essplatz, Schlafcouch und Küchenzeile.




Empfangen wurden wir sehr herzlich mit einem freundschaftlichen "DU" und einer Thermoskanne mit Kaffee.
Während der "Kapitän" seinen Charterschein machte, durften wir Leichtmatrosen schon an Bord und unser Gepäck einräumen.
Und dann ging`s los.


Wir schipperten Richtung Brandenburg vorbei an idyllischen Wassergrundstücken über Beetz- und Plauer See, durch Kanäle und Brücken. Die Atmosphäre war sehr entspannt und friedlich, nur beim Ankern kam immer etwas Hektik auf, da das Boot ja nicht so zahm wie ein Auto ist.


Am Morgen des zweiten Tages begrüßte uns eine Schwanenfamilie mit 5 Halbwüchsigen, die ihre Hälse nach Futter reckten. Besonders scheu waren die nicht.
Wir sahen auch viele Fischreiher, deren Zahl in den letzten Jahren zum Glück wieder zugenommen hat.
Dieses Exemplar auf dem Bild saß auf der Rücktour an der selben Stelle.



Auf unserer Tour sahen wir nicht nur idyllische Natur sondern auch wunderschöne alte Häuser und Höfe. Sogar einen eingestrickten Baumstamm und eine Riesenkugel aus Schwämmholz haben wir gesehen.

Dank des tollen Wetters konnten wir auch solche Schnappschüsse machen.


Unsere Minnies fragten ständig, wann sie denn endlich baden gehen dürften...


Wir brauchten keine Uhren, die Zeit an Bord war völlig entschleunigt. Ich saß den ganzen Tag auf der Terrasse und genoss die Aussicht und die freundlichen, immer wechselnden "Nachbarn".
Der letzte Morgen bescherte uns nochmal einen außergewöhnlichen Sonnenaufgang zum Abschied.
Ich habe alle Bilder (so um die 500 Stück in 5 Tagen, äm ja) mit meinem einfachen digitalen Fotoapparat geschossen und nicht bearbeitet. Sie geben wirklich das wieder, was wir gesehen haben.

Bei dem Anblick fingen unsere Kiddies spontan an zu singen: "Wir bleiben wach, bis die Wolken wieder lila sind."
Zum Schluß noch ein Bild von einem Spruch auf einer Schiefertafel, den ich sehr schön finde und irgendwo in Plaue fotografiert habe.


In diesem Sinne verabschiede ich mich von Euch und wünsche Euch einen wunderbaren Sonntag.
Grit

Samstag, 19. Oktober 2013

Eulenkissen

Mit diesem süßen Eulenkissen verabschiede ich mich von Euch bis nächsten Freitag. Hab (und will) da, wo ich hinfahre kein Internet bzw. verzichte bewusst auf jegliche Form von Elektronik.


Ich melde mich auf alle Fälle, wenn ich wieder da bin mit -versprochen- wundervollen Fotos von einem außergewöhnlichen Trip, soviel kann ich vorab schon verraten.
Das Eulenkissen ist übrigens in meinem aktuellsten kreativen Nähanfall entstanden und soll noch einige Geschwister bekommen, die ich dann auf dem Adventsmarkt in unserem Dorf verkaufen will.
Bis dahin alles Liebe
Grit

Samstag, 12. Oktober 2013

(Ge)danken

Ja, ja ich hab`s geschnallt. Liegestuhl im Oktober is nich so dolle. Find ihn trotzdem supergemütlich und stehe auf verrückte Dinge oder zumindest solche, die durch Umfunktionieren ein bisschen verrückt werden. Man liegt, wie in Mamas Schoß. Ehrlich! Und die komischen Gesichter der Besucher sind auch sehr amüsant.
Ich hab allerdings ein anderes Anliegen, was längst überfällig ist. Ich wollte meinen Lesern und vor allem den treuesten aller treuen Kommentatoren mal ein dickes

Dankeschön!

sagen. Ihr wisst schon, wen ich meine. Könnt ja in meine Kommentare schauen, wenn ihr`s wissen wollt. Ist ja recht übersichtlich (hüstel). Jedenfalls habe ich für Euch extra mein Herzchen am Eingang kuschlig in Moos eingepackt und liebevoll gestaltet und schicke Euch hiermit einen ganz lieben Gruß!

ganz nah

noch näher
und nochmal ein bisschen weiter weg

Durch Euch hab ich das Gefühl, doch etwas richtig und vorallem weiter zu machen.
Es hat mir schon immer viel Spaß gemacht, zu werkeln. Aber das Bloggen ist noch Neuland für mich und ich bin immer unsicher, ob ich es auch richtig mache.
Die Resonanz auf meinen Herbstwichtelpost war so groß, dass ich den ganzen Sonntag mit Grinsebäckchen rumgelaufen bin. Und da hab ich gemerkt, dass mir eure Rückmeldungen auch sehr wichtig sind. Ich gebe euch hiermit das Versprechen, auch weiterhin fleißig auf euren Blogs zu kommentieren.
Wenn ihr mögt, erzähle ich euch noch einen, nicht ganz ernst gemeinten, ultimativen Motivationstip, wie ihr Halbwüchsige zur Mitarbeit annimieren könnt.



Diese Birnen wollten unbedingt geerntet werden. Der dazugehörige Baum eignete sich allerdings nur für leichtgewichtige Kletterkünstler. Also fragte ich mein Junigeburtstagskind, ob er mir denn nicht helfen könne. Leider kam keine spontane Begeisterung und Hilfsbereitschaft auf, sodass ich etwas nachhelfen musste. Ich versprach ihm für jede geerntete Frucht 1 Minute am PC (wie pädagogisch). Der Burschi hat nicht lange gefackelt, schwang sich wie ein Äffchen auf den Baum und bescherte mir sage und schreibe 126 Birnen. Er fing sogleich an zu rechnen und stellte freudestrahlend fest, dass er sich nun na.... genau 2 Stunden und 6 Minuten erpflückt hatte.





Natürlich müssen sie,bevor sie verarbeitet werden, erstmal als Augenschmaus herhalten. So sieht das dann bei uns aus. Jeden Tag, wenn ich dran vorbeigehe, freue ich mich an dem Anblick. Auch der Amaranth oder Fuchsschwanz kommt hier wieder zum Einsatz.
Ich finde ihn sowas von dekorativ. Ist auch bei mangelndem "Grünen Daumen" ein dankbarer Zeitgenosse.
Meinen Kranz, der vor unserem Eingang am Brunnen hängt, habe ich damit ebenfalls aufgehübscht.


Also nochmal vielen Dank, für eure aufmunternden Worte. Ich freue mich echt über jeden Beitrag!!! Und meine Familie findet meine Grinsebacken so schön.
Schön, dass es EUCH gibt.
Liebe Grüße und einen wunderbaren Sonntag
wünscht Euch Grit

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Indoor-Liegestuhl DIY mit vorher-nachher-Fotos

Hallo ihr Lieben,
ist bei Euch auch so "gemütliches" Regenwetter da draußen. Ich zeig Euch passend dazu den ultimativen Lieblingssitzplatz meiner Kinder zur INDOORnutzung.

                                         vorher                                          nachher



Ich freue mich immer riesig, wenn ich Dinge auf dem Sperrmüll finde, die keiner mehr haben will, weil sie so abgefrackt aussehen, wie dieser Stuhl.  Das Gesicht meines Mannes müsstet ihr dann mal sehen, (und meins erst, wenn ich dann das Nachher-Foto schießen kann).
Die Idee mit der Indoornutzung kam mir aus der Not heraus. Mein Mittlerer hat im Juni Geburtstag, wo man eigentlich von schönem Wetter ausgeht. Leider war dem nicht so und deshalb wurde die Party mit Pavillon, Tischgrill und Liegestühlen kurzerhand nach drinnen verlegt. Selbstverständlich hatten wir auch Sonnenbrillen auf. Danach wurde alles wieder fein säuberlich nach draußen gebracht. Nur bei dem Liegestuhl (eine andere Version siehe unten, die ich vorher schon aufgearbeitet hatte) wurde 4-faches Veto eingelegt. Er war nämlich zum Lieblings-Fernsehguck-Sessel meiner wilden Horde mutiert.
Nach ausgiebiger Prüfung meinerseits bekam er Bleiberecht.




Der oben gezeigte, steht nun im Zimmer des Junigeburtstagskindes und erfreut sich auch dort, wie auch der im Wohnzimmer, allergrößter Beliebtheit.  Den Stoff habe ich übrigens vom Schwedischen Lieblingmöbelhaus als Meterware gekauft. Er ist schön fest und und passt super zu meinem momentanen Schwarz-weiß-Tick.
Liebe Grüße
Grit

Dienstag, 8. Oktober 2013

Butterplätzchen mal anders

Nach dem ich das tolle Sonntägliche Erlebnis HIER verarbeitet habe, zeige ich Euch heute, was wir sonst noch so am Wochenende gemacht haben.
Ich hab mit meinen Minis Herbstplätzchen gebacken. Da ich ein Ausstechförmchenmessie bin, habe ich  für jede Jahreszeit die entsprechenden Formen und es gibt im Hause Dekozauber.22 rund ums Jahr diese Leckereien.



Da ich garnicht so schnell gucken kann, wie die aufgefuttert sind, bei den 6 kleinen und großen Krümelmonstern im Haus (mich eingeschlossen), mache ich mir um Glasur und Co. keine Gedanken, möchte aber, dass die Kekse trotzdem schön aussehen.
So ein Set HIER liegt meistens ungenutzt in meiner Schublade, weil ich höchstens 1 bis 2 Torten übers Jahr damit verziere. Und da kam mir die Idee, sie für die Plätzchen zu verwende.
So sieht das dann aus.

Äpfelchen mit kleinen Sternchen, ausgestanzt oder aufgesetzt

oder Herzchen





Diese hab ich mit einem speziellen Förmchen ausgestochen, weiß aber momentan nicht, wo ich es her hab. Würde aber mal nachschauen, falls es jemanden interessiert.


Also, man hat unendlich viele Möglichkeiten und muss aufpassen, dass die Plätzchen im Ofen nicht verbrennen (Erfahrungswerte!), während man sich künstlerisch verausgabt, soviel Spaß macht das.
Für den Teig habe ich folgendes Rezept verwendet: 
500 g Mehl
   250 g Zucker
              1 Vanillinzucker
          250 g kalte Butter
2 Eier
           1/2 P. Backpulver

Einen wunderschönen Tag wünscht Euch 
Grit 


Sonntag, 6. Oktober 2013

Herbstwichteln Premiere

Ich hab zum 1. Mal beim Herbstwichteln von der lieben Nicole mitgemacht, da ich ja noch nicht so lange dabei bin. Vielen Dank für diese tolle Idee und Organisation.
Obwohl mein Wichtel, ebenfalls Nicole, aus der Schweiz das Geschenk rechtzeitig losgeschickt hatte, kam es auf den letzten Drücker gestern endlich bei mir an. Das hatte allerdings den Vorteil, dass ich nicht tagelang um ein Päckchen herumschleichen musste, was ich noch nicht öffnen durfte.
Aber jetzt ist es endlich soweit und schaut mal, was ich tolles bekommen habe.

so schön verpackt


erstmal alles auf einen Blick

Und jetzt im Detail: Diese schönen Servietten, das Maskingtape und die süßen Anhänger waren dabei

wie auch diese tollen selbstgebastelten Tüten aus Geschenkpapier, superpraktisch für die bevorstehende Weihnachtszeit. Gleich mit passenden Kordeln dazu und einem süßen Krönchen

dieser hinreißende Halsreif mit goldenen und weißen Perlchen, der ohne Verschluss ruckizucki angelegt ist

und diese entzückenden Minibuttons in Form von kleinen Knöpfen

 Liebe Nicole hier tausend Dank, für diese wunderbaren Dinge, deren vielfältige Verwendungsideen schon munter in meinem Köpfchen rumgeistern. Es war eine schöne Herbstwichtel-Sonntags-Überraschung ganz nach meinem Geschmack.
Allen anderen Mitwichteln und besonders unserer "Wichtelmama"  wünsche ich ebenso tolle Überraschungen und einen schönen gemütlichen Sonntag.
Grit

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Wanderung zum Schwalbenstein

Nach einem wunderschönen Herbsttag, mit einer Wanderung im Thüringer Wald, melde ich mich doch heute noch, um Euch an diesem tollen Erlebnis teilhaben zu lassen.


Bei strahlend blauem Himmel zogen 4 Erwachsene und 6 Kinder samt Bollerwagen hinaus in die Natur. Zuerst kamen wir an diesem tollen Bahnhofshäuschen vorbei, was der neue Besitzer zu einem Ferienhaus ausgebaut hat. Das interessierte mich ganz besonders, da ich, wir wohnen in einem ehemaligen Autohaus, eine Vorliebe für ungewöhnliche Domizile habe.



 Die Natur zeigt sich in diesen Tagen wirklich von ihrer schönsten Seite.


Nach einer Weile entdeckten wir einen ehemaligen Steinbruch, wo wir Hobbybergsteigern beim Klettern zuschauten und unsere mitgebrachten Köstlichkeiten genossen. Entschuldigt bitte, dass ich es nicht so schön arrangiert habe, wie ich es oft auf euren Blogs sehe. Wir hatten 6 Minis und Halbwüchsige mit, die sich sogleich wie hungrige Löwen auf`s Essen stürzten, sodass ich froh war, mich für Plastedosen entschieden zu haben und noch schnell ein Bild von gefüllten Behältern schießen konnte. Aber immerhin hatte ich eine schöne handbestickte Leinentischdecke untergelegt, die leider auch nicht zur Geltung kam.


Als hätten sie sich nicht gerade ihre Bäuche vollgeschlagen, schlugen sie sich in die Büsche und stopften Heidelbeeren in ihre Mäulchen bis die Zunge ganz blau war.

An einer Quelle wurde dann genüsslich geschlürft und gespritzt.

Und nach ein paar Kilometern kam unser Ziel in Sicht.


 Der "Schwalbenstein", wo auch Goethe schon Rast machte.

 Die Hütte trohnt auf einem Felsvorsprung und ist über eine Brücke von Hinten zu erreichen.

 Der Ausblick war zwar ziemlich zugewachsen, aber die Beeren dieser knochigen Eberesche leuchteten in der Sonne ganz wunderbar.

Für einige Wandersleut war der Weg doch etwas zu anstrengend und sie ruhten sich erstmal ein wenig aus. "Ich schlafe nicht, ich mach`s mir nur gemütlich!" Haha.
Dieser faltbare Bollerwagen ist goldwert. Er ist schon überall mit hingereist, lässt sich ganz klein zusammenfalten und bei Bedarf kann man einfach Proviant und/oder nörgelnde Kleinkinder darin verstauen.


Fast am Ende unserer Tour kamen wir im Ausgangsort an dieser wunderschönen Häuserreihe vorbei, die natürlich auch noch fotografisch festgehalten werden musste. Damit verabschiede ich mich von Euch und hoffe, ihr hattet auch einen tollen freien Tag.
Liebe Grüße
Grit