Mittwoch, 28. Mai 2014

Nettigkeit aus der "Villa Vanilla"

Puh, was für ein Mistwetter da draußen. 
Da mach ich´s mir gern drinnen gemütlich bevor
mir die graue Soße auf´s Gemüt drückt.
Na, Lust auf ein bisschen Sommer- und Urlaubsfeeling?



 Ich hatte nämlich Glück.
Und zwar hat Mina von myvillavanilla.blogspot.de 3 Nettigkeiten verlost.
Am Freitag kam dann, statt des erwarteten Briefumschlages ein Päckchen mit 
einem supercoolen Kissen an.


Ich hab mich total gefreut und gleich ein passendes Plätzchen 
dafür auf unserem Sofa gesucht.


Dann bin ich schnell in eins der Burschenzimmer geflitzt 
und hab für die Fotos den kleinen Bruder kurzerhand
aus der Spielzeugkiste entwendet.
 Ich glaub, so schnell wandert der nicht wieder zurück.

Ihr kennt ja bestimmt alle Minas Blog,
von dem ich seit längerer Zeit begeisterte Leserin bin.
Seit Ostern bin ich auch stolze Besitzerin von ihrem tollen Buch,
das dann sogar gleich mit an die Ostsee reisen durfte.
Ihre lockere Art, zu schreiben und zu dekorieren 
gefällt mir absolut. 
Und meinWohnstil oder zumindest die Vorstellung davon
kommt ihrem so ziemlich nahe.


Von dieser Freude möchte ich Euch nun ein bisschen abgeben,
denn geteilte Freude ist ja bekanntlich 3fache Freude, oder so ähnlich.
Die ersten drei, die unter diesem Post einen Kommentar hinterlassen,
erhalten auch eine Nettigkeit von mir.
Seit lieb gegrüßt, genießt die freien Tage und 
lasst den Kopf bei diesem tristen Wetter nicht hängen. 
Die Natur freut sich!
Wir lesen uns!
Grit

Mittwoch, 21. Mai 2014

Komm auf die Schaukel Luise...



Oder in diesem Fall besser gesagt, auf den Schaukelstuhl 
oder die Hängeschaukel.
Wie auch immer, jedenfalls hatte unser gutes Stück
dringend eine Schönheitskur nötig.
Das Gestell bekam eine silberne Lackschicht aufgesprüht
und die Auflage einen neuen Stoff samt Blümchen verpasst.
Die Schaukel selbst wollte ich auch erst streichen,
hab mich aber rechtzeitig besonnen 
und belasse sie vorerst in ihrem Holzlook. 

vorher                                              nachher

 Ich liebe ja solche Vorher-Nachher-Bilder, weil man den Effekt direkt
vor Augen hat.
Manchmal vergesse ich allerdings, bevor ich loslege, Fotos zu machen
und ärgere mich dann schwarz, wenn ich´s merke.

Übrigens hat fast jedes Möbelstück in unserem Haus eine Geschichte,
so auch dieses.
Es ist nämlich das erste, dass mein Liebster und ich uns vor vielen Jahren
gekauft haben, als wir zusammenzogen.
Nee, keine Küche, Sofas, oder sonstiges nützliches Inventar
sondern...



 ...dieses überaus wunderbar überflüssige Teil hier.
Das könnte ich mir heute höchstens noch zu runden Geburtstagen
oder, wenn ich ganz artig war, zu Weihnachten wünschen.
Aber einfach so, weil´s schön ist, never.



In erster Linie muss es heute praktisch sein (O-Ton des Häuptlings).
Aber ich finde den Stuhl sehr bequem 
und wie man sieht, unsere Herzenskinder auch.
Und bequem zählt doch unter praktisch oder nicht.


Ich freu mich jedenfalls über den neuen Anblick 
und werde es mir darin im Garten ein bisschen gemütlich machen,
bevor er dann wieder ins Haus kommt.
Da wir uns ja im kreativen Teil des Bloggerlandes befinden,
habt Ihr doch bestimmt auch so einige Beispiele für 
Vorher-Nachher-Effekte.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr´s mich wissen lasst.
An alle neuen Leser noch eine Bitte:
Wenn Euch mein Blog gefällt, tragt Euch doch als Leser oben rechts ein.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man´s manchmal
vor lauter Euphorie vergisst.
Mich würde es sehr freuen!!!
Genauso freut mich die stetig ansteigende Zahl an Kommentaren.
Ein herzliches Dankeschön dafür! 
Es ist jedes Mal, wie Überraschungsei auswickeln in der Kindheit.
PS: Der Titel von diesem Post ist übrigens der Titel eines uralten Liedes
guckst du HIER (nur falls sich jemand wundert)!
 
Wir lesen uns!
Grit

Freitag, 16. Mai 2014

gefüllter Schneeball (Viburnum opulus Roseum)

Ich hab vor ungefähr 10 Jahren mal ein Sträußchen von diesem äußerst dekorativen Gewächs geschenkt bekommen.



An einem Zweig haben sich Wurzeln gebildet und deshalb hab ich ihn eingepflanzt.
Das daraus mal ein prächtiger Busch wird, hätte ich damals natürlich nicht gedacht.
Aber nun isses so und ich freu mich jedes Jahr über den Anblick.
Dass er (der Schneeball) sich auch in der Vase gut hält, 
weiß ich ebenfalls seit dieser Zeit.
Wenn man es richtig anstellt, hält er sich nämlich bis zu 2 Wochen.

Aus diesem Grund hab ich ihn im ganzen Haus verteilt.
Folgt mir unauffällig, ich dreh mal ein Ründchen mit Euch.
Als erstes, guckst du oben, findet er natürlich auf unserem Esstisch Platz.
Da habe ich immer Blumen stehen.
Auch das Buffet hat ein paar Zweiglein abbekommen. Tummelt sich hier unter anderem mit 
einem selbstgenähten Lichterbeutel, einem schönen Teeglas (als Windlicht missbraucht) auf einem 
alten Tablett, beides vom Flohmarkt.
Der Rand des Bildes sollte eigentlich weiß sein. 
Warum das jetzt schwarz ist weiß ich auch nicht!?
Nun gut, weiter im Text.

Als nächstes tippeln wir leichtfüßig in den Flur.
Hier hab ich ihn auf unserem alten Ofen und seitlich auf 
der guten alten "Singer" drapiert.
Die Bienenwachskerzen hat übrigens mal
eins meiner Mäuse selbst gedreht.
Da sie sich nun langsam versuchen, aufzulösen,
hab ich Rabenmutter sie nun doch zur Verbrennung freigegeben.
 Na klappt doch mit dem weißen Rand!
Hier sind wir mittlerweile oben angekommen.
Alle da oder schnauft noch Jemand behäbig die Treppe hoch?
Nein alle sportlich, prima.
Das Schränkchen und die dazugehörige Geschichte
kennt ihr ja schon von hier.

Wir biegen scharf rechts ab ins obere Badezimmer.
Da, auf dem Doppelwaschtisch musste auch ein Zweig hin.
Seht ihr die Fensterverkleidung im Spiegel.
Dazu muss ich nochmal einen Extrapost schreiben,
weil ich die selbst gemacht habe
und sich auch sonst noch einige kreative Ideen,
die Euch interessieren könnten, in diesem Raum befinden. 

Zu guter letzt schweben wir immernoch leichtfüßig ins
elterliche Schlafgemach, von hier bekannt
und schauen auf die Kommode mit inzwischen ergänzter Ahnengalerie.
Hier hab ich einen Zweig in einen Glasballon gestellt.
Man sieht, die Schneebälle sehen in vielen Gefäßen 
wunderschön aus und machen sich in jedem Teil des Hauses gut.
Wenn man einige Dinge beachtet, halten sie, wie gesagt, ziemlich lange.
Wichtig ist, dass die Bälle voll erblüht sind.
Die Stiele schneide ich längs ein, damit sie gut Wasser aufnehmen können.
Wasser muss öfter nachgefüllt werden, da sie ziemlich durstig sind.
Außerdem entferne ich so viele Blätter, wie möglich, 
damit die Kraft für die Erhaltung der Blüten reicht.
Bevor man sie ins Haus holt unbedingt auf blinde Passagiere
kontrollieren! Schwarze Blattläuse lieben diese Pflanzen leider genauso,
wie wir.
Und nun verlink ich mich mal schnell bei der lieben Helga
von hier. Ich hab gesehen, dass sie schon sehr viele schöne Beiträge
gesammelt hat und selber auch einen ganz besonders entzückenden Strauß für uns gebunden hat.
Danach gehts ab zum Einkaufen.
Mein größtes Lieblingskind hat Sonntag Firmung.
Und da muss ich noch einiges vorbereiten.
Wir lesen uns!
Grit

Samstag, 10. Mai 2014

zum Muttertag - 40 Dinge, wozu eine Mutter gut ist

Bild von HIER

Heute mal fast ohne Bilder...

...wollte ich Euch zum morgigen Muttertag
 40 Dinge aufzählen, 
die beweisen, dass es Mütter unbedingt geben muss 
und sie morgen eine Extraportion Drück-, Küss- und Verwöhneinheiten
erhalten sollten.
Ich hab an einem dieser besagten Feiertagen von meinen
Herzallerliebsten ein Buch geschenkt bekommen,
in dem ganz tolle Gedanken über dieses außergewöhnliche 
Individuum (genannt Mutter) drin stehen.
Beim Durchblättern wurde mir klar, 
dass folgende Dinge absolut meinem Humor entsprechen 
und dermaßen auf den Punkt
gebracht worden sind. 
Deshalb wollte ich sie unbedingt mit Euch teilen!
Also, wozu ist eine Mutter gut:
  1. zum Unterschreiben verpatzter Klassenarbeiten, von denen der Vater nichts erfahren soll
  2. zum Trösten, wenn die Lieblingsfernsehserie vorbei ist und der Fernseher ausgemacht werden soll
  3. als Testperson dafür, was menschliche Nerven auszuhalten vermögen
  4. zum Herausziehen von Splittern
  5. zum Streiten über sinnlose Dinge, nur um "Streitkultur" zu üben
  6. zum stundenlangen Vorlesen bei Windpocken, damit es nicht juckt
  7. zum Versorgen unserer Haustiere, die nur unter der Bedingung angeschafft wurden, dass wir  für sie selber sorgen
  8. zum ständigen Erinnern an das, was wir sonst vergessen würden
  9. zum Vokabeln abhören
  10. zum Anstoßen beim Schaukeln
  11. zum Pusten in den vollen Mund, wenn das Essen zu heiß ist
  12. zum Rückenschrubben
  13. zum Schmusen
  14. zum Ausbügeln von Eselsohren in Schulheften
  15. zum Aufklären, weil es dem Vater peinlich ist
  16. zum Schwindeln am Telefon
  17. zum Ausbrüten neuer Geschwister
  18. zum Schlichten von Familienstreitigkeiten
  19. zum Beichten
  20. zum Einsparen dessen, was der Rest der Familie verplempert hat
  21. zum Kofferpacken
  22. zum Schreiben von Entschuldigungszetteln
  23. zum Flicken kaputter Hosen
  24. zum Liebhaben, wenn alle Anderen mit uns böse sind
  25. zum Anpumpen
  26. zum unermüdlichen Aufräumen unserer herumliegenden Klamotten
  27. als zuverlässigen Wecker
  28. zum Aufheitern am Telefon, wenn wir woanders sind und Heimweh haben
  29. zum Kopfwaschen
  30. zum Totschlagen von Wespen und anderem Getier, vor denen wir uns fürchten
  31. zum Händchenhalten beim Arzt
  32. zum Zuhören bei Liebeskummer
  33. zum Abwimmeln von Freunden, mit denen Schluß ist
  34. zum Verwöhnen
  35. zum Reparieren von Spielsachen
  36. zum Entfernen unserer Kaugummis von Tischkanten, Sessellehnen, Teppichen und Bettgestellen
  37. zum Blödsinn machen
  38. zum Ausborgen des Fahrrades, von Kosmetika, Ketten, Strümpfen, Klamotten, Haargummis ect.
  39. zum Bewundern , wenn es sonst niemand tut
  40. einfach zum Dasein, weil durch ihre Anwesenheit das zu Hause erst so richtig schön ist.
Diese Gedanken stammen zum großen Teil von Barbara Noack
und ich bin mir sicher, Euch fallen noch ganz viele Gründe ein.
Lasst es mich wissen, ich freue mich riesig!
 Und morgen wünsche ich Euch einen 
wunderschönen Muttertag,
ob nun als Solche oder Kind einer Jenen Welchen.

PS: Falls Ihr versäumt habt, ein Geschenk zu besorgen, könnt ihr die Punkte ja einfach ausdrucken und mit bedeutungsvoller Mimik und wild gestikulierend darbieten.
PPS: Ich weiß, ich müsste meinen Header überarbeiten. Mach ich demnächst!
Grit


Mittwoch, 7. Mai 2014

Lampenfieber

So jetzt also, eh noch jemand eine Vermisstenanzeige aufgibt, melde ich mich mal wieder.
Als Erstes: 
Allerliebsten Dank für Euer großes Interesse am letzten Post und die damit verbundenen lieben Worte. Auch den neuen Lesern, die es geschafft haben, mich zu finden, 
gilt ein herzlicher Gruß und ich freue mich riesig, wenn Ihr wieder reinschaut!
Was hat es nun mit dem Posttitel auf sich!?
Nachdem wir in der ersten Ferienwoche einen Schlunzerurlaub an der Ostsee verbrachten (herrlich),
ging die zweite Woche genauso entschleunigt zu Hause weiter.
Ich hatte ein bisschen mehr Zeit zum Werkeln und da hat ES mich gepackt.
Wer jetzt ultimative Tipps gegen unerwünschte Aufregung vor Großereignissen erwartet,
der ist hier (mit Absicht) falsch.
Obwohl Werkeln für mich, wie für Andere Yoga ist.
Es entspannt und erfreut mich, also doch nicht so verkehrt.
Ich hatte auf einem meiner Flohmarktgänge eine unglücklich schauende Frau von diesem "Monster" unten im Bild befreit, weil ich das versteckte Potential sofort erkannte.
Ihr hättet die Frau doch auch nicht länger leiden lassen, oder!?
Jedenfalls hab ich die güldene Borte mit einer schwarzen überklebt. 
Dazu habe ich Textilkleber verwendet, hält super.
Der Fuß bekam einen Anstrich mit schwarzer Acrylfarbe, wobei ich mich da immer ein bisschen schwer tue, nehme ich glänzend oder matt.
Hab mich nun für glänzend entschieden.
Als Highlight (zu deutsch: I-Tüpfelchen) habe ich ein Blümchen aus Stoff und Filz gefriemelt 
und an den Rand geklebt.
Ich bin nun ausgesprochen zufrieden und glaube, 
wenn die Frau vom Flohmarkt die Verwandlung sehen würde, 
hätte sie das Schätzchen nicht fürn Appel und´n Ei verscherbelt.
Das Hundchen und der Teewagen sind ebenfalls Flohmarktbeute und 
werden demnächst auf noch kuriert.
Zeig ich Euch, wenn Ihr wollt, versprochen!
Beflügelt von diesem Erfolg,
habe ich endlich auch unseren 
neu gemalerten Eingangsbereich 
von seiner Übergangsnotbeleuchtung (was für ein Wort) befreit.
Das Lampenschirmgestell, ein Sperrmüllfund, hatte ich schon lange im Visier.
Allerdings war ich ziemlich unentschlossen, wie die Verkleidung aussehen soll.
Ganz ohne fand ich ihn ein wenig zu puristisch.
Hab mich vorerst für diesen berankten Stoff entschieden, 
den ich schon eine Weile im Schrank habe.
Ich muss dazusagen, vor der Renovierung war unser Flur, 
bedingt durch den orientalischen Stil,
 schummrig beleuchtet. 
Wir wünschten uns nach immerhin 9 Jahren Muschebubu (Erklärung guckst du hier) 
aber nun endlich eine luftige helle Atmosphäre.
Deshalb sollte die Verkleidung so wenig Licht, wie möglich, schlucken.
Damit man die Glühlampe nicht so sieht, habe ich nach der Anleitung hier eine Hülle gewickelt.
Der Lampenschirm ist übrigens mit Absicht verkehrt herum aufgehängt.
So nun erfreut mich das gute Stück da oben jeden Tag. 
Und wenn mir die Optik nicht mehr gefällt...

 ...nähe ich einfach einen anderen Stoff dran 
oder mache unglücklich dreinschauende Flohmarktfrauen wieder happy. 
Euch habe ich hoffentlich mit diesem Post auch ein bisschen beglückt.
Ich wünsche Euch jedenfalls eine schöne Restwoche.
Wir lesen uns!
Grit