Freitag, 26. September 2014

Farbenpracht


Hallo Zusammen,
das sind nun für diese Woche meine Friday-Flowers.
Ein Mix aus gekauften Gerbera, Hortensien
und Fuchsschwanz (Amaranth)
 aus meinem Garten.
Ist doch wirklich eine Farbexplosion, oder?
Die verlinke ich natürlich gern bei Helga HIER,
die Freitags immer
viele wunderbare Blumenarrangements im Angebot hat.


Um die Augen wieder etwas zu entspannen,
zeige ich Euch mal einen kleinen Ausschnitt der Kaffeetafel
zur Geburtstagsfeier einer der Sprösslinge hier im Haus.
Ja, es gab wieder eine Party bei uns.
Im Sommer, wie schon erwähnt jeden Monat.
Aber jetzt ist Ruhe bis Februar...





Die Kürbisse
 hab ich aus Stoffresten gezaubert.
Den Stiel, ein Ästchen, habe ich mit Papierdraht
umwickelt und auch gleich die typischen "Korkenzieher"
draus gedreht.
Ein Röschen ist das I-Tüpfelchen.
Das geschulte Adlerauge erkennt auch im Hintergrund
gehäkelte Eicheln, die ich HIER bei Claudia entdeckt habe und
auch unbedingt ausprobieren musste.
 Die Anleitung gibt es ja gerade überall
im Netz zu finden.


Dann schnappen wir noch etwas frische Luft und begutachten mal
die diesjährige Freiluftdeko im Garten.
Nachbars Katze wartet schon.


Hier im Pavillon ein herbstliches Kränzchen...

und hier ein Herzchen aus Klee
von meinem Töchterlein.



An der alten Stehleiter
ein Kranz aus wildem Wein mit Zieräpfelchen und 
Teelicht.

hier nochmal von der Seite

mein Quittenbaumkerzenleuchter
üppig gefüllt mit Herbstdeko aus Schlehen,
Hagebutten, Hopfen, kleinen und großen Äpfeln.
Hopfen ist übrigens ein Wuchswunder.
Im Herbst abgeschnitten bis kurz überm Boden,
kämpft er sich im Frühjahr wieder empor 
und erlangt im Laufe des Sommers
eine stattliche Höhe von mehreren Metern.
Die zarten Sprossen soll man wie Spargel essen können.
Ich habs noch nicht probiert.
Stattdessen schwöre ich auf die
 beruhigende und äußerst dekorative Wirkung
der getrockneten Blüten.



Mein Strandkorb,
noch ist er nicht verhüllt und urgemütlich
mit Kuscheldecke und heißem Getränk.


"One apple a day, keeps the doctor away."
Wir gehen auf Nummer sicher und schroten täglich
mehrere weg.

vorm Hauseingang auch immer griffbereit
Mittlerweile dämmert es schon.

Hier mein allererstes selbstgebautes Möbel,
schon fast 20 Jahre alt, steht auf unserer Terasse
und hält nützlichen Kleinkram bereit.


Am Zaun zum Nachbarn hängt ein alter Einkaufskorb aus 
Konsumzeiten. Kennt Ihr das?  Bei uns gab´s früher in jedem Dorf 
einen kleinen "Tante-Emma-Laden", wo es Alles aber
eigentlich auch Nichts zu kaufen gab.



Unsere Gartenpforte eigenhändig von meinem multitalentierten Helden
gemauert. O-Ton des Nachbarn vor 10 Jahren: "Das hält nie."
Geschmückt mit einem Kranz, in dem es schummrig leuchtet.

        
 

Zum Schluß kommt nochmal ein kleiner Schwenk in die Küche.
Hier findet sich auch etwas Gehäkeltes.
Kürzlich bei Andrella liebt Herzen bewundert und abgekupfert,
hockt dieser Wollapfel nun auf dem kleinen Apothekerschränkchen,
 in dem ich Backzutaten aufbewahre.

 
 
Hier nochmal der Blick von weiter weg.
Mein aktueller Spritzschutz ist übrigens der Druck eines alten Ölgemäldes,
der lange auf dem Dachboden warten musste.
Sorry, für die schlechte Bildqualität.
 Kochen kann ich besser. Echt jetzt!

So, ihr geduldigen und interessierten LeserInnen,
für heute habt ihr´s geschafft.
Vielen Dank, dass ihr immer vorbeischaut
und somit meine Mühe belohnt.
Ich wünsche Euch  ein wunderbares Wochenende!
Wir lesen uns!

Grit


Mittwoch, 10. September 2014

Ein ganz besonderer Tag

So, nun hab ich nur noch Schulkinder
und nachdem schon über 1Woche "Bankdrücken"
angesagt war und Tochterkind auch immer noch hin will,
zeig ich Euch nun die Bilder der Schuleinführung.


Sie wird bei uns ja ziemlich groß gefeiert,
weil, wie ich finde, dieser Tag sehr bedeutend im Leben eines Kindes ist.
Bei uns fällt er auch immer auf einen Samstag.
Die Schule hatte eine tolle Feierstunde vorbereitet,
in der die Kinder symbolisch durch´s Schultor geführt wurden
und die Zuckertüte überreicht bekamen.
Ich (Wahnsinnige) hatte über 50 Gäste eingeladen.
Und ich wollte es mir nicht nehmen lassen,
für Jeden ein Geschenkchen vorzubereiten.

Bei uns ist es Tradition,
jedem Kind eine kleine Zuckertüte, 
so zu sagen als Ableger von der Großen, zu schenken.
Weil´s so viele waren, hab ich Geschwistertüten gepackt und zwar RECYCELTE!
Ich hatte nämlich gesammelte Werke aus vergangenen Jahren.
Mit farbigem Packpapier umklebt und in ein genähtes Gardinentütchen
eingehüllt, sahen sie hübsch aus.
Oben seht ihr die kleine Variante als Tischdeko.
Von den Großen hab ich Schaf leider keine Bilder gemacht.


Hier im Pavillon, den wir sicherheitshalber geborgt hatten,
sieht man die größeren auch als Deko hängen.
Verschlossen hab ich sie mit angedrahteten Rosen.
Das sah toll aus, müsst ihr mir jetzt einfach mal so glauben.


Seitlich an den Stützen band ich Reagenzgläser mit Blümchen.
Wieder die wilden Wicken, die blühen immer noch!


Für die Papas hatte ich ein feines Likörchen gebraut
und die Mamas bekamen selbstgemachte MAMAlade.


Eigens für die Feier wurde auch die uralte Schulbank
aus Mäuschens Zimmer gewuchtet.
Da kenn ich nix.




Meine Süße wünschte sich als Programm
die klassischen Kindergeburtstagsspiele Stuhltanz, Polonaise,
Mumienspiel, Verkleidungsspiel usw.
Damit eine rege Teilnahme auch der Erwachsenen gewährleistet war
bin ich jede Stunde mit einem Körbchen Lose rumgelaufen.
Einige hatten Glück, denn sie hatten ein Los gezogen,
auf dem stand: "Du wirst verschont!"


Die Süße beim Mumienspiel, kennt ihr oder?



Eine Blankozuckertüte wurde rumgereicht,
auf der sich Jeder künstlerisch verewigen konnte
und dem "ABC-Schützen" Grüße und Wünsche hinterlassen konnte.


Wie auch vergangenes Jahr beim Sohnemann
haben wir wieder Luftballons steigen lassen.
Ja, der Pavillon war berechtigt, 
wie man am wolkenverhangenen Himmel sehen konnte.
Aber es hat erst in der Nacht angefangen zu regnen.


Später kam dann die gewünschte Polonaise.
Es ging rund um den Dorfplatz.
Weil man die Musik nicht mehr hörte,
brummte, pfiff und sang Jeder vor sich hin.
Klang total lustig.
Wir hatten unseren Spaß.


Zu vorgerückter Stunde wurde musiziert.
In gemütlicher Runde holt mein Mann gern mal die Gitarre raus.
Der "Bongoman" hatte allerdings sein Depüt an diesem Abend.
Er war sehr hartnäckig und laut.
Die armen Nachbarn...


So, nun sind alle Nachbarn wieder versöhnt
und die Spuren der Party schon längst beseitigt.
Ich hoffe, der kleine Einblick hat Euch gefallen
und es waren ein paar Anregungen 
für eventuell anstehende Festivitäten dabei.
Ich grüße Euch herzlich!
Grit

Sonntag, 7. September 2014

von Kränzen und Gestecken

Liebe Sonntagsgrüße sende ich Euch 
mit den folgenden Bildern
von den Dingen,
die ich für unser Dorffest gewerkelt habe.


Ich zäume also das Pferd quasi von hinten auf,
denn eigentlich wäre ja erst die Schuleinführung
unserer Jüngsten vom vergangenen WE dran.

Ich stehe aber noch so unter dem (positiven) Eindruck 
von gestern, dass ich zuerst davon berichten will.


Das Wetter und das "Puplikum" hat (bis auf wenige Ausnahmen)
wunderbar mitgespielt,
so dass es für alle Beteiligten ein schönes Erlebnis war.
Selbst die herannahende Gewitterfront drehte spontan nach rechts ab
und verzog sich hinterm Berg.


Der Ursprung unseres Dorfes hat hauptsächlich etwas 
mit Eulen zu tun, deshalb sind die Tiere
logischer Weise bei uns großes Thema.



Wir hatten einen Eulenschnitzer eingeladen,
der mit verschiedenen Kettensägen
aus einem Baumstamm eine Eule gezaubert hat.
Er war fast 4 Stunden zu Gange
und hat geschwitzt wie ein Schwein. 
Aber das Ergebnis war beeindruckend.
Leider hab ich noch kein Bild davon,
zeige ich Euch aber im nächsten Post.


Von der Eule zur Knallerbse.
Apropos, da gibt´s doch so einen Ohrwurm von Stefan Raab, 
der kriecht  mir gerade penetrant in sämtliche Gehörgänge.




Ich finde es immer etwas schade, die Fotos
ohne brennende Kerzen machen zu müssen,
aber geht nicht, kauft ja keiner eine halb abgebrannte Kerze.
Also nicht ganz so stimmungsvoll.



Der Hopfen wächst bei uns im Garten.
Jedes Jahr schneiden wir ihn im Herbst bis kurz überm Boden ab
und er kämpft sich trotzdem jedesmal auf´s Neue
beharrlich bis auf mehrere Meter Höhe.
Für mich ein Wunder.


-Krönchen, ebenfalls mit Knallerbsen-
Boah dieses Lied!!!


Die Kanne auf diesem Bild war nicht für den Markt,
sondern für eine liebe Freundin zum Geburtstag gedacht.
Sie hat, als eine der Hauptorganisatoren des Dorffestes,
diese gleich in die Festdeko mit einbezogen.
Fand ich lieb!

So, ihr kreativen Bastelelfen, und -feen.
Ich hoffe, es war die eine oder andere Anregung
für eure diesjährige Herbstdeko dabei und wünsche Euch noch einen
traumhaften Sonntag
und einen guten Start in die neue Woche.

Wir lesen uns!
Grit