Freitag, 20. März 2015

Das Leben ist schön! (von einfach war nie die Rede)


Den Spruch hab ich letztens im WWW gelesen
und fand ihn so Klasse, dass ich ihn Euch nicht vorenthalten wollte.
***
So, Ihr Lieben, hier ist der 2. Grund, warum ich mich in letzter Zeit auch
beim Kommentieren so rar mache.
Ich war ziemlich mit der Vorbereitung unseres
 2. Frühlingsmarktes beschäftigt,
der nun vergangenes Wochenende stattfand.
Selbst die Kleidchen mussten da liegenbleiben...

Es war wieder ein sehr schöner Nachmittag 
mit vielen nachhaltigen Eindrücken und positiven Erfahrungen auf beiden Seiten.
Da es insgesamt mein 5.Markt war,
merkte ich schon, dass die Aufregung langsam nachlässt,
aber Jeder, der schon mal an so einem Ereignis aktiv beteiligt war,
weiß, wieviel Arbeit dahinter steckt.
Deshalb bin ich auch froh, dass es vorbei ist. 





oben ein Gesamteindruck unserer Werke
und darunter unser Willkommensschild, ein ehemaliges Backblech meiner Freundin,
mit Tafellack gestrichen, was dann immer vor der Tür aufgestellt wird
und die Gäste Willkommen heißt

Hier folgen nun ein paar Impressionen unserer Werke.
Vielleicht ist ja die eine oder andere Idee für Euch dabei.
Es würde mich sehr freuen.





  

Highlight waren dieses Jahr die Gipsgugelhüpfe meiner Freundin.




  

 

 

Ich finde es sehr erstaunlich, wie gut dieses "künstliche" Produkt Gips
mit den Naturmaterialien, wie Buchs, Birke und co. harmoniert.












Wir verwenden  nicht nur natürliche Materialien für unsere Kreationen,
sondern auch künstliche Blumen. Aber die sehen mittlerweile so verblüffend echt aus,
dass man den Unterschied kaum sieht.







Und mit diesen Bildern von ECHTEN Blümchen vor meiner Haustür lasse ich Euch 
herzliche Frühlingsgrüße da und bedanke mich für Euer Interesse!!!
Verderbt Euch heute nicht die Augen beim Sonnegucken
und habt ein schönes Wochenende!

Grit
PS: Ich weiß noch genau, wo ich bei der letzten Sonnenfinsternis am 11.9.1999 war.
Wisst Ihr´s auch noch?


Donnerstag, 5. März 2015

unter anderem Ideen fürs Bad

Ein großes Hallo in die Welt!
Und als aller Erstes ein dickes 
*DANKESCHÖÖÖÖN*
 für Eure lieben Glückwünsche
zu meinem Geburtstag.
Ein bisschen hatte ich so das Gefühl,
das Ihr alle mit an meiner Tafel gesessen
und mit mir gefeiert habt.
Auch die Kommentare zu den
Upcyclinghockern haben mich sehr motiviert
und in meinem Tun bestärkt.
***
Also nun zum versprochenen Thema.
Nein, wir haben kein Luxusbad mit freistehender Wanne
und Regenwalddusche.
Aber es ist urgemütlich, funktionell und steckt voller
kreativer Ideen.
An denen wollte ich Euch gern teilhaben lassen,
in der Hoffnung dass die eine oder andere brauchbare Idee
für Euch dabei ist.

 Als erstes kommt, wenn man den Raum betritt, rechts
ein Einbauschrank zwischen Wand und Schornstein.
Die Tür habe ich selbst so gemacht, wie sie jetzt ist,
genau wie die Türen unterm Waschtisch.
Es waren einst Baumarkttüren mit Holzgitterfüllung.
Irgendwann hatte ich mich satt gesehen und sie verblendet,
Zierleisten draufgenagelt und gestrichen.
Den Waschtisch, der sich anschließt, hat der Häuptling aus Ytongsteinen
gebaut, wie auch unsere erste Küche,
aber davon an anderer Stelle mehr.
Oben auf dem Bild seht ihr mein Shabbyhöckerchen,
auch einst vom Sperrmüll gerettet.
Er hat so einen schönen vanilligen Ton. Passt bestens ins Bad.

Wir waren ja mal sehr vom mediterranen Stil geprägt.
Die Wandbeschichtung ist noch ein Relikt aus dieser Zeit.
Da mir die Farbkombi mit rosa, grau und schwarzen Akzenten aber
bestens gefällt, bleibt das vorerst so.
Nur die Bodenfließen, naja...

Also zwei Waschbecken sind für 6 Personen ja eigentlich
etwas knapp. Keiner mag sich morgens ins Gästebad nach unten quälen.
Aber mit der richtigen Logistik geht alles wohlgeordnet ab,
meistens jedenfalls.
Über den Waschbecken hängt ein altes Küchenregal
 mit zufällig 6 Schubfächern,
was ich schon ewig besitze und liebe.
Da hat Jeder so seinen Kleinkram drin.
Versuche, Jemandem ein zusätzliches Fach abzuluchsen,
sind bis jetzt kläglich gescheitert.
Rechts im Bild ist eine schwarze Dose zu sehen.
Die hab ich angemalt
und ihr einen herrenlosen Porzellandeckel verpasst.
Jetzt beherbergt sie die Zahnbürsten.
Im Spiegel sieht man auch die Fensterverzierung gegenüber,
die ich aus Sperrholz ausgesägt, mit Streifen bemalt
und an eine angeschraubte Leiste geklettet habe.


Wenn wir weiter schwenken, kommen wir über das stille Örtchen,
das ich an dieser Stelle aber geflissentlich übergehe,
zur Badewanne, wie schon erwähnt leider nicht mit Löwentatzen
und freistehend
sondern einer praktischen Holzverkleidung.
Ich wäre ja für die erstere Variante gewesen,
bin aber leider nicht gefragt worden.
Jedenfalls gibt es hier eine Hakenleiste über die ganze Wand.
Sehr praktisch, da man alles,
sogar ganze Körbe daran aufhängen kann.
Putztechnisch sehr von Vorteil!

Seht ihr die Wannenablage.
Ist MEINE Erfindung und auch selbst von mir gebaut.
Sie ist nämlich keine gewöhnliche Wannenablage sondern eine zum WENDEN.
Auf einer Seite mit beschichtetem Baumwollpolster zum entspannen
und auf der anderen Seite als Tisch für´s Glas Prossecco,
Häppchen und Lieblingsbuch.
Besonders meine beiden Kleinen freuen sich immer riesig,
wenn sie in der Wanne hocken und Mama mit einem Tablett
voller Köstlichkeiten erscheint, für sie natürlich mit Saft.

Zum Entspannen muss man sie schräg in die Wanne hängen.

Auf dem Wannenrand, weil Plasteflaschen gehen ja gar nicht mehr,
stehen einheitliche Pumpspender für Duschbad und co. mit lustigen Namen beschriftet.
Die vorderste Flasche musste ich leider unkenntlich machen,
fand mein Großer total peinlich.
Seitlich befindet sich ein Glasschälchen für die Seife.

Wir schwenken nochmal nach links
und befinden uns jetzt an der Fensterseite gegenüber vom Waschtisch.
Da hängt ein großer Heizkörper
mit einer zum Handtuchtrockner umfunktionierten Gardinenstange davor.
Auf den Lüftungsschlitzen liegt ein Spitzenband in entsprechender Breite.
Eine Kleinigkeit mit großer Wirkung.
Die Idee stammt allerdings nicht von mir
sondern von meiner lieben Freundin Jana.



 Beleuchtet wird unser Bad von einem Leuchter, der ehemals
messing- und dunkelgrünfarben war.
***

Und jetzt kommt der Grund, warum ich mich in letzter Zeit so rar mache.
Ich bin im Kleidernähwahn.


Den Wunsch hatte ich schon lange und als sich nach 3 Jungs ein Mädchen ankündigte,
konnte ich den Traum nach mittlerweile 6 Jahren endlich verwirklichen.
Es macht riesen Spaß, aus alten Blusen und Stoffreserven
Kleidchen für meine Süße zu nähen.



Das wollte ich Euch unbedingt zeigen.

Ein bisschen österlich dekoriert habe ich auch schon.
Dieses Pappei hab ich für kleines Geld erstanden und silbern angespüht,
eine Borte entlang der Öffnung geklebt
und mit einer selbstgewerkelten Blume verziert.

Wie auch dieses Exemplar hier unten.
Und weil Ihr so gut durchgehalten habt,
verrate ich Euch noch mein Lebensmotto,
das das Gedicht auf dem Bild exakt auf den Punkt bringt.

Hab Sonne im Herzen,
ob’s stürmt oder schneit,
ob der Himmel voll Wolken,
die Erde voll Streit ...
hab Sonne im Herzen,
dann komme was mag:
das leuchtet voll Licht dir
den dunkelsten Tag!
Hab ein Lied auf den Lippen
mit fröhlichem Klang,
und macht auch des Alltags
Gedränge dich bang ...
hab ein Lied auf den Lippen,
dann komme was mag:
das hilft dir verwinden
den einsamsten Tag!
Hab ein Wort auch für andre
in Sorg und in Pein
und sag, was dich selber
so frohgemut lässt sein:
Hab ein Lied auf den Lippen,
verlier nie den Mut,
hab Sonne im Herzen,
und alles wird gut!
Cäsar Flaischlen
Seid lieb gegrüßt und habt eine schöne sonnige
Restwoche.
Grit