Dienstag, 28. April 2015

In unserm Garten, da sitzt ein Amselchen...

...der schwarze Peter, er singt so schön.
Kennt Ihr das alte Kinderlied?
Wir lieben es jedenfalls und immer,
wenn wir unsere Haus- und Hofamseln rumhüpfen sehen,
fällt uns das Lied ein.

Ganz lieben Dank an Euch,
für euer Interesse und die lieben Worte, die Ihr mir immer schenkt!
Es motiviert mich sehr, hier regelmäßig zu erscheinen
und gibt mir das Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein.

***

Das schöne Frühlingswetter lässt mich momentan mehr draussen als drinnen wirbeln,
deshalb wollte ich mal wieder einen kleinen Gartenrundgang mit euch machen.

Diese Zweiglein hab ich von unserem Spierenstrauch vorm
Eingang in den Garten abgeschnitten.
Er schmückt sich gerade mit einem weißen Blütenkleid.
Die Bank hat mir mein Baumeister
aus zwei alten gußeisernen Seitenteilen und Holzlatten gebaut.


Mein Mandelbäumchen steht nun in voller Blüte.



So sah es noch vor ein paar Tagen aus.
In dem Status gefällt es mir auch ganz besonders.
Wenn die Blüten noch nicht so ganz geöffnet sind,
 sehen sie aus, wie tausend kleine Röschen.
Und ich liiieeebe Rosen!




Hier lehnt ein Teil alter Gartenzaun von der Teichumrandung
an der Kugelakazie.
Daran hängt ein Körbchen, dass ich immer passend zur Jahreszeit neu bestücke.
Man blickt direkt drauf, wenn man durch den Steinbogen unseren Garten betritt.
Ein sehr erfreulicher Anblick und Herzlicher Willkommensgruß.


Hier nochmal von der anderen Seite.
Im Hintergrund meine Lieblingsbank vorm Holzstapel.
Das Wachstuch hat im Winter einen Riss bekommen
und muss nun dringend neu bezogen werden.


Im vorderen Teil des Garten steht ja der Pavillon
und rechts daneben unser Hausbaum, eine stattliche Birke.
Daran lehnt gerade eine lange Holzleiter, die ich zu meiner großen Freude
Anfang des Jahres geschenkt bekam.


Eigentlich möchte ich sie teilen,
habe es bis jetzt aber noch nicht übers Herz gebracht.
Zum Schutz vor eifrigen Kletteräffchen und als Deko
baumelt jetzt erstmal ein Blumenkörbchen und ein Kranz fröhlich dran rum.


.


Mein neuer Gartentisch gefällt mir auch ausgesprochen gut.
Den konnte ich letztes Jahr glücklicherweise vor seiner Entsorgung bewahren.
Die Oberfläche hab ich abgeschliffen, ansonsten gefällt er mir so rustikal.
Er hat unten Rollen bekommen, damit er schön flexibel bleibt.

Als nächstes kommt ein Blick Richtung Frühstücksterrasse.




Da hat sich am meisten verändert.
Ich hab umgeräumt und ein schönes altes Regal integriert.

Auch von drinnen nach draußen nun ein entzückender Anblick...
***

Im hinteren Gartenzimmer,
da, wo der "neue" Tisch steht...


noch ein Stück Zaunumrandung, dass bis dato als Dekoleiter diente,
verrichtet jetzt horizontal als Lehne und Halterung für diverse Objekte seinen Dienst.
 Mein alter Konsumkorb ist auch noch da.



Unseren Zaun zum Nachbarn finde ich nicht gerade schick.
Ich bin schon am überlegen, wie ich ihn ansprechender gestalten kann.
Einfach streichen geht nicht...

Die Baumscheiben bekam ich letztes Jahr.
Aus einigen hatte mir mein Liebster ja Sterne gesägt.
Eine Baumscheibe blieb heil und komplettiert nun ein altes Tischgestell.  



Vorm Hauseingang hängt eine Blumenampel
mit aktueller Frühjahrsbepflanzung.

Mein geliebter Schaukelstuhl mutiert auch wieder mehr und mehr zum Stillleben.
Wie schon erwähnt kann ich in der Gartensaison kaum stillsitzen.






Hinten im Eckchen unter dem selbstgezogenen Schneeballstrauch
hab ich mir auch noch ein gemütliches Sitzplätzchen gezaubert.
Wie findet Ihr die Tischdecke.
Auf dem Terrassentisch liegt ja auch schon so ein Exemplar.
Ich brauchte etwas schnuggeliges, was auch Regen und Sturm standhält.
Deshalb hab ich aus Wachstuch einen Kreis im Tischdurchmesser ausgeschnitten
und einen Streifen mit Spitzenbordüre angenäht.


So fliegt sie nicht fort und schützt meinen schönen alten Tisch vor Nässe.
Der Stuhl ist auch (fast) Marke Eigenbau.
Ich fand einst ein rostiges Gestell mit wunderschön geschwungenen Armlehnen
und sah sofort das Potential.
Mit etwas Farbe und eigenhändig ausgesägten Holzteilen
ergänzt er jetzt prima mein Loungeplätzchen.
Auf dem Tisch liegt mein aktuelles Lieblingsdekobuch,
dass mit dem unerwarteten, erfreulichen Kontakt, Ihr wisst schon.

Da diese wunderbare Geschichte aber einen eigenen Post verdient hat
und dieser hier schon ziemlich lang ist, erzähl ich Euch nächstes Mal davon.

Ich geh nochmal ein Stück näher ran, 
da könnt ihr vielleicht schon etwas erkennen.

Was, kennt ihr schon, habt ihr schon?
Umso besser. Die liebe Claudia wirds freuen.

 Jetzt machen wir einen letzten Schwenk in die blaue Ecke,
da, wo das Kinderhäuschen steht.
Dort beherbergt ein alter Bock, den ich vom Feuerplatz gerettet habe,
verschiedene blaue Dekoelemente.

Nach dem ich ihn abgeschliffen und weiß gestrichen habe,
ist er richtig ansehnlich geworden.

Am Kinderhäuschen hab ich ein kleines Sträußchen Blumen
in einer alten Kelle zwischengelagert.
Allerdings nur fürs Foto,
denn danach hab ich ihn ins Haus mitgenommen...

...wo er optimal mit Wasser versorgt,
dekorativ am Küchenschrank hängt.


Und mit diesem blumigen Frühlingsgruß verabschiede ich mich
für heute und grüße Euch ganz lieb!
Grit


Mittwoch, 22. April 2015

Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr...

Hier war es mal wieder ziemlich ruhig.
Wir waren nämlich im Urlaub...

Traditionell zieht es uns mindestens einmal im Jahr an die Ostsee,
so auch in den vergangenen Osterferien.
Wir haben ein ganz süßes Feriendorf ganz weit oben im Norden gefunden,
wo es viele Dinge für unsere 4 Racker zu erleben gab,
sodass Vater und Mutter auch mal für sich sein konnten.







Wir wurden von strahlendem Sonnenschein
empfangen und gleich am ersten Abend
mit einem traumhaften Sonnenuntergang belohnt.











Wenn wir da oben sind,
darf auch ein Besuch bei einem gewissen netten Herren nicht fehlen.
Der betreibt nämlich einen regelrechten Kult rund um eines der
leckersten roten Früchte, die es auf Erden gibt.

Aber nicht nur das.
In seinem Erlebnisbauernhof kann man die weltgrößte
Kaffeekannensammlung bestaunen...



Kinder erfahren, wie man früher auf dem
stillen Örtchen gespült hat...



wie man köstlichste Bonbons herstellt...





und später darf man kosten, wie sie schmecken.
-Himmlisch-



Hundehalter werden auf eine sehr freundliche Art und Weise
darauf hingewiesen, wie sie sich verhalten sollten.



Man lernt, dass man sogar mit einem Kartoffelstampfer
Seifenblasen machen kann...



...und dass es super viel Spaß macht,
auf Kartoffelsäcken eine Rutsche runter zu brettern...




...außerdem, dass auch ungewöhnliche Dinge
als Windsack herhalten können...



...oder wie früher das stille Örtchen aussah...



...oder was man alles zum Bepflanzen mit Blumen verwenden kann...



...oder wo auch Erwachsene und fast Erwachsene
wieder zu Kindern werden...




Außerdem gibt es dort ganz viele leckere und
dekorative Dinge zu kaufen.
Für das leibliche Wohl ist auch bestens gesorgt.

Unser Ferienhaus war ganz liebevoll eingerichtet
und es waren Hinweisschilder aufgehängt,
um ja nicht zu vergessen, warum man hier ist.







Der kleine Bäckerladen hatte jeden Morgen frische Brötchen.
Auch die waren ganz im maritimen Stil gehalten.


Wir hatten eine gemütliche Terrasse...







...auf der ich mir regelmäßig meinen Nachmittagskaffee und ein
leckeres Stück Kuchen schmecken ließ.













Wir liefen stundenlang am Strand spazieren.

Unsere Sammelleidenschaft beschränkte sich dieses Mal
nur auf diese herrlich verwitterten Glasscherben.
Steine und Muscheln haben wir schon tonnenweise zu Hause.
Und das Finden solcher Glasstückchen war echt schwierig,
da es nicht mehr viele von ihnen gibt.
Dem entsprechend war die Freude riesig,
wenn mal wieder einer fündig wurde. 





Letztes Jahr waren übrigens ganz andere Dinge
 Objekte unserer Sammelwut.
Diese Filzbälle aus Algen.
Die haben wir dieses Jahr überhaupt nicht gefunden, komisch.




Es war wieder ein sehr erholsamer Urlaub mit Suchtfaktor
und jetzt sind wir schon wieder über eine Woche zu Hause.
Ich sortiere meine Strandfunde und suche für meine
Glasscherbensammlung ein schönes Gefäß,
was ich dann in unser Bad stellen werde.

Als wir wieder zu Hause waren,
 kamen meine zwei kleinen Zuckerschnäuzchen vom Spielen nach Hause
und zeigten mir voller Stolz ein Beutelchen voll Glasscherben,
die sie für mich im Straßengraben gesammelt hatten...

Beim nächsten Mal muss ich euch unbedingt von einem unverhofften,
 höchst erfreulichen Kontakt berichten.
Es hat mit einem ganz tollen Dekobuch zu tun.
Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Zeit.
Haltet durch, die kurzen Arbeitswochen sind schon in Sicht!!!

Grit