Sonntag, 22. November 2015

Winterzaubermarkt im neuen Backhaus

So, meine Besten,
es ist Sonntag, da haben wir Zeit,
also kommt hier ein Monsterpost.
Kaffeepott in der Hand?
Los geht´s.



Nachdem ich Euch den diesjährigen Herbstmarkt unterschlagen habe,
bekommt Ihr jetzt Weihnachten satt.






Unser Dörfchen darf sich glücklich schätzen,
dank des unermüdlichen Engagements 
unseres ehrenamtlichen Bürgermeisters
und vieler fleißiger Helfer
seit Herbst diesen Jahres ein eigenes Backhaus zu besitzen.
Und ich Glückliche durfte mit meiner Freundin
unseren diesjährigen Winterzaubermarkt dort veranstalten.




Über Aufwand und finanziellen Nutzen 
darf man da zwar nicht nachdenken, 
aber mir lag diesmal am Herzen, 
aufgrund der aktuellen Ereignisse in Europa,
besonders viel Liebe und Herzblut in meine Werke zu stecken.  



Ich hoffe so, ein bisschen Frieden und Glückseeligkeit 
unter die Menschen zu bringen,
damit ihnen so richtig warm ums Herzal wird.



Und weil ich finde,
dass wieder jede Menge Anregungen auch für eure diesjährige
Adventsdeko dabei sein könnten,
drück ich sie Euch hiermit frech aufs Auge.


Ich hab wieder viel upcycelt.
Tortenplatten, Brotbehälter, Nudeldosen, Werkzeugkästen,
Suppenterrinen, Holzperlenvorhänge, Tassen, Backformen, Bücher 
alles wurde verarbeitet.


Dafür bin ich das ganze Jahr über auf Flohmärkten unterwegs,
oder halte sonstwo Ausschau nach schönen, preiswerten Gefäßen.




Oft hab ich unschöne Dekore einfach 
mit dickem Geschenkband 
oder selbstklebenden Häkelborden
abgeklebt.


Und wenn garnichts half, wurde die Spraydose geschwungen.


 



 Einige Schätzchen vom Vorjahr fanden, sehr zu meiner Freude,
 diesmal ihren Herren.




Meine Freundin hatte auch viele süße Kleinigkeiten und große
Schönheiten dabei. 



 Meistens, auch diesmal habe ich immer ein ganz besonderes Stück
in petto, wo ich vorher nicht weiß,
ob es ankommt oder nicht.


 Dieses Mal war es dieser Bücherbaum.
Die Idee dafür hab ich im Internet gefunden.
Er wurde bestaunt aber, trotz Sonderpreis, nicht gekauft.
Ich bin nicht traurig, weil ich schon ein schönes Plätzchen 
bei uns zu Hause für ihn habe.

Fertig? Nö, noch nicht.

 Es sollte ja ein richtiger Markt mit allem Drum und Dran sein,
deshalb hab ich...


 Lebkuchenherzen gebacken


Mandeln gebrannt

und Plätzchen gebacken.
Meine Freundin hat Schokoäpfel gamacht.
***
Wettertechnisch werden mir für solche Vorhaben
immer die dollsten Wetterprognosen aufgedrängt.
Ich will die garnicht hören, denn meistens stimmen sie nicht.
Wir wurden, entgegen aller Befürchtungen,
 mit kühlem sonnigen und trockenen Wetter beschenkt.


 So, ich geh mal starkt davon aus,
dass es nun reicht.
Ich hoffe, es hat Euch gefallen.



Bleibt schön gesund und bastelwütig.
Bis demnächst!

Grit
kleiner Nachtrag: Diesen kulturellen Beitrag hab ich verlinkt bei der Adventskränzesammlung von Marita

Dienstag, 17. November 2015

Was sind das nur für Zeiten

Ihr Lieben,
eigentlich könnte ich total glücklich sein,
doch die Ereignisse in Paris haben mich extrem aufgewühlt.


Allen Betroffenen sende ich auf diesem Weg mein tiefstes Mitgefühl!

Nachdem sich der erste Schock gelegt hat,
überkam mich sofort wieder das dringende Bedürfnis ein Peacezeichen, wie hier
auszusägen...
Das kann ich.


 Klavier spielen dagegen, kann ich nicht.
Kennt ihr Davide Martello,
ein ganz außergewöhnlicher und mutiger junger Mann,
mit einer ebenso außergewöhnlichen Idee.

Ich bin begeistert.
Er hat sich sofort nach den schrecklichen Anschlägen
mit seinem Klavier auf dem Anhänger 
auf den Weg nach Paris gemacht und spielt dort 
an den Orten des Terrors für die trauernden Menschen,
um ihnen etwas Trost und Hoffnung zu spenden.

Ich könnte heulen, so ergriffen bin ich davon.
Übrigens ist mir scheißegal, 
ob die verwendeten Begriffe Suchmaschinenoptimal sind!!!


Ich wollte es nur mal loswerden,
weil ich nicht einfach zur Tagesordnung übergehen kann,
obwohl das Leben weitergeht, ich weiß...

Passt auf Euch auf und vielleicht tut Ihr auch irgendwas Ungewöhnliches, um ein Zeichen zu setzen.

Grit

Donnerstag, 5. November 2015

Sinn macht nicht immer das Ergebnis sondern das Tun selbst

Dieser Gedanke kam mir heute früh beim Laubharken, 
obwohl die Bäume noch voll Blätter hängen...

Gestern,
als ich meine Großen in die Schule brachte,
habe ich auf dem Rückweg auf einem Sperrmüllhaufen
diese Rattanbank erspähte.


Als erstes fiel mir die schöne Rückenlehne ins Auge.
Die Sitzfläche war ziemlich reparaturbedürftig,
aber ansonsten war sie stabil.
Also ab in den Kofferraum damit.
°°°°°°°°°
Zu Hause angekommen hab ich die Bank im Garten angesprüht.
Es sollte unbedingt mal schwarz sein, so wie in den teuren Katalogen. 

In der Zwischenzeit wurde ein Schnittmuster 
aus Zeitungspapier von der Sitzfläche gemacht.

Holzbrett, Schaumgummi,
Vließ und Stoff zugeschnitten bzw. gesägt...

(Nein, ich war nicht betrunken beim Aussägen.
Es war ein Reststück Holz und hat nicht ganz gepasst.
Hab die fehlenden Stückchen mit dem Schaumstoff
und dem Vließ wieder ausgeglichen.)

ein Sandwich gepackt...

und mein Freund, der Tacker rausgeholt...

alles festgetackert und für einen sauberen Abschluß 
mit Wachstuch abgedeckt...

zwischenzeitlich geschaut, ob die Bank trocken ist...

Anprobe gemacht, für gut befunden und ein Plätzchen gesucht
aber NICHT gefunden, wobei wir mitten in der Thematik stecken.

Ich hab sie zum Fotografieren an die kleine graue Wand zur Essecke gestellt,
aber bleiben kann sie da nicht.
Eigentlich brauche ich überhaupt keinen Sitzplatz mehr.
Mir geht es nämlich im Haus genau, wie im Garten.

Ich habe reichlich Sitzplätze. 
Nur benutzen tu ich sie selten,
weil es immer was zu Wuseln gibt.

Das ist aber nicht schlimm,
denn das Werkeln hat mich zufrieden und glücklich gemacht.

Und ich bin mir sicher, dass auch dieses entzückende Teil
eines Tages seine Bestimmung findet.
Bis dahin kommt sie in mein Arbeitszimmer.


Den hübschen Betonpilz hat mir neulich meine Freundin geschenkt,
als ICH SIE mal zum Frühstück eingeladen habe.
Daran hängt witziger Weise ein Zwei-Mark-Stück aus DDR-Zeiten,
ein sogenannter Aluchip.


Also kniet Euch richtig rein,
nicht in die Tackernadeln, wie ich gestern,
sondern ins kreative Werkeln.
Es macht glücklich, egal was dabei rauskommt!

PS: Schnelles Internet ist nun auch auf meinem PC angekommen.
Was hab ich mich zuvor gequält.
Aber auch das hatte vermutlich seinen Sinn...

Grit