Freitag, 22. Januar 2016

Designerstuhl selfmade und Winterzauber

Hallo zum Freitag,
das Mädchenzimmer braucht noch einen Feinschliff,
dauert also noch.
Allerdings hab ich noch diverse Dinge für das Burschenzimmer
geplant, die ich parallel versuche
umzusetzen.
Eins davon ist mir dieser Tage gelungen,
der neue alte Drehstuhl.


 Und so sah er vorher aus.
Hat so garnicht mehr ins Konzept gepasst.
Abends im Bett kam mir die Idee.
Ich hatte noch eine kleine Kabeltrommel auf´m DB.
Die hatte zufällig den gleichen Durchmesser
und wurde vom Baumeister fachmännisch und haltbar montiert.
Günstige kleine Kabeltrommeln gibt es übrigens gerade hier!

Den Kunststoff vom Stuhl hab ich angeschliffen und grundiert.
So hält die schwarze Acrylfarbe hoffentlich allen Strapazen stand.
Vorher wurde natürlich der Stoff entfernt und ordentlich geschruppt.
Oh, der ist ja weiß und nicht grau...

Schnell noch ein Jeanskissen genäht
und das gute Stück passt
und sieht doch fast wie teuer gekauft aus.


Zwischen der ganzen Renoviererei 
musste ich dringend mal raus und durchatmen.
Hab ich doch das schöne Traumwetter 
schon sehnsüchtig durchs Fenster beäugt.

 Wie im Märchen,
alles glitzert so schön.


Für unsere Hasenkinder hab ich ein paar Hagebutten in die Tasche gesteckt.
Lärvchen ein bisschen in die Sonne gehalten
und neue Energie getankt.


 Bizarre Schönheiten bewundert


 

Und diesen süßen Wuschel begrüßt.

mmmhhh, schöne warme Muttermilch

In unserem Naturpark leben Wildpferde,
die ganzjährig draussen sind und sich munter vermehren.
Und die haben gerade ein ganz wuschliges Winterfell.

Ich hab ein paar Streicheleinheiten verteilt.

 Und dann gings schnell wieder ab nach Hause.


Dem Sohnemann hatte ich gesagt, bin in ner halben Stunde wieder da.
Tatsächlich war über eine Stunde vergangen...



Und mit diesem netten Winterstillleben,
einer Kooperation meiner Kinder und mir
verabschiede ich Euch in ein märchenhaftes Wochenende
mit einem dicken Dankeschön für eure zahlreichen Besuche
und lieben Kommentare.
Das spornt unwahrscheinlich an!

Grit









Sonntag, 17. Januar 2016

kleine Kinder werden groß

Ich grüße Euch in Blaumann gehüllt mit Pinsel in der Hand
und lauter kleinen weißen Sommersprossen im Gesicht.

Ja, bei uns wird renoviert.
Und zwar schon das 2. Zimmer dieses Jahr. 

Nachdem 2015 die  Großen dran waren,
toben wir uns gerade bei der kleinen Brut aus.
Das heißt, so klein sind sie ja nun nicht mehr
und deshalb war es dringend notwendig,
den kuschligen aber mittlerweile ziemlich verstaubten Teppichbelag
 in einen reinigungsfreundlicheren Fußboden umzuwandeln.

Und hier ist das 1. Zimmer.
(Prinzesschens Refugium ist noch in Arbeit 
und folgt demnächst an dieser Stelle)

Was so ein Fußbodenwechsel mit sich zieht,
wisst ihr ja sicher auch.

Decke und Wände kommen da um eine 
Erneuerung auch nicht rum.
 Ich hab gleich die Chance genutzt
und mir diese tolle Baumtapete im Netz besorgt.
Auf der virtuellen Pinwand hab ich 
die Anregung dazu gefunden.


Der Baumeister und ich haben uns gut in die Arbeit reingeteilt
und jede freie Minute genutzt.
 Und nach einer Woche war das Zimmer fertig.

Ganz liebe Freunde von uns hatten diese Sprossenwand übrig.
Den enorm positiven Effekt für die körperliche Fitness aller Hausbewohner
 immer im Hinterkopf,
suchte ich monatelang verzweifelt nach einer Wand in ausreichender Größe,
fand aber keine. 


Dann hatte ich die rettende Idee beim Joggen.
Warum an die Wand stellen?
Macht sich doch als Raumteiler auch ganz gut.

Der Hausherr schaute ziemlich kritisch.
Aber das Ergebnis findet er auch schön.

Die Kreidewand war ein Wunsch unseres Jüngsten
schon im September zu seinem Geburtstag.
Ich suchte im www und fand ein Rezept für selbstgemachte
Wandtafelfarbe.




Und so wurde aus einer Wiese mit Elfen und
Schloß Neuschwanstein im Hintergrund
schweren Herzens eine Riesentafel. 

Das grüne Kissen war mal Sohnemanns Lieblingspullover
aus dem er auch schon längst rausgewachsen ist.


 Den Spiegel hab ich einst auf dem Sperrmüll gefunden.
Damit ich ihn mit einem Seil umranden konnte,
hab ich eine Holzplatte etwas größer zugesägt
und das Seil mit Heißkleber auf den Rand geklebt.


Für die kreativen Werke meines kleinen Künstlers
nahm ich alte Rahmen vom Dachboden und schraubte
Tütenklemmen dran.
Eine Alternative wären Klemmbretter aus dem Bürobedarf.
Die Idee dazu stammt allerdings nicht von mir.


 Die alte Legokiste ist ein begehrtes Objekt
und wandert kontinuierlich durch ALLE Zimmer.




Die Deckenlampe weiter oben war ursprünglich ein Wäschekorb,
den ich in einem polnischen Baumarkt für 10,- € gekauft habe.
Was ich voriges Jahr im Urlaub an Schnäppchen dort rausgetragen habe,
wäre eigentlich einen eigenen Post wert.
Der Lederstifteköcher entstammt auch dieser Quelle,
hab ich schon in Katalogen für ein Vielfaches gesehen.

So, reicht erstmal,
sonst trocknen Farbe und Pinsel ein.
Ich wünsche Euch noch einen schönen schneeweißen Sonntag.

Ein dickes Dankeschön lass ich Euch noch da
für die lieben Kommentare zur Jutetasche.
Ich freu mich, dass sie Euch so gut gefällt.

Grit

Dienstag, 5. Januar 2016

Auf ein Neues!

Ihr lieben Gleichgesinnten,

für 2016 
wünsche ich Euch
ganz viel Gesundheit,
 Glück,
eine riesen Portion Optimismus
 und kreative Schaffenskraft!



Endlich spielt das Wetter auch mit.
Sah es kurz vor Silvester noch so aus:


Passt der Anblick,
wenn ich aus Wohn-
bzw. Küchenfenster schaue


nun wesentlich besser zur aktuellen Jahreszeit.
Seht ihr oben meine Blumenkästen?
Die sind mit Alpenveilchen bepflanzt
die stehen wie ne eins.
Mal sehen, wie lange noch...

Jedenfalls macht es jetzt endlich auch Freude,
den Kamin anzuheizen
und auf dem Sofa zu kuscheln.
Die Häkeldecke ist mein aktuelles Handarbeitsprojekt.
Und soll ich Euch mal was verraten.


Ja, unser Weihnachtsbaum steht noch
und auch sonst so allerlei Weihnachtsdeko.
Das bleibt noch bis zum Wochenende so,
denn die heiligen Könige sind ja noch nicht angekommen.
Am Kamin hängt übrigens mein Weihnachtsstiefel,
den ich doch noch geschafft habe, zu nähen.
Auch den Stollen hab ich noch gebacken,
aber den kann ich mittlerweile nicht mehr sehen.

Einen ganz entzückenden Anblick
liefert mir hingegen mein 1. vollendetes 2016-Projekt.

 Diese Jutetasche hab ich mir genäht.
Ich liebe Jute in Verbindung mit Baumwollstoffen.
Sie ist super günstig und robust.
Man braucht kein Volumenvließ einnähen
und mein Maschinchen und ich kommen gut
damit zurecht.


Sie gefiel mir so gut,
dass ich sie gleich zum riesigen Neujahrseinkauf ausgeführt
und mir noch eine große Schwester genäht habe.
Da fehlt allerdings noch ein Knopf,
deswegen durfte sie nicht aufs Bild.

So, meine Lieben,
das war der Auftakt.
Demnächst mehr an dieser Stelle.

Grit